20.04.2015

PTFE Competence Center mit eigenem EU 10/2011 Zertifiziertem PTFE

Für Kunststoffe, die im Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden, gilt seit dem 1. Mai 2011 eine neue EU-Verordnung, die die Anforderungen an Bedarfsgegenstände aus Kunststoff im Lebensmittelkontakt formuliert.

Die neue Verordnung (EU) 10/2011 ist eine Weiterentwicklung der Richtlinie 2002/72/EG für Kunststoffe im Kontakt mit Lebensmitteln und legt sehr viel strengere Prüfbedingungen für die Migration dar. Innerhalb der EU ist deren Einhaltung für alle Materialien mit Lebensmittelkontakt gefordert.

Ein wesentlicher Aspekt beim Kontakt zwischen Kunststoffen und Lebensmitteln ist der mögliche Übergang von potenziell gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen der Kunststoffe auf die Lebensmittel (Migration). Die Gefährdung geht dabei weniger von den hochmolekularen Kunststoffen selbst aus, sondern vielmehr von unvollständig umgesetzten Ausgangsstoffen (Monomere) oder aber von Zusatzstoffen wie zum Beispiel Weichmachern. In der neuen Verordnung wurden nun neue Festlegungen getroffen, wie solche Migrationsprüfungen durchzuführen sind und welche Stoffe (Simulanzien) dafür zum Einsatz kommen sollen.

Die PTFE Competence Center GmbH hat auf die neuen Anforderungen reagiert und das Material CCN-01 FG von einem unabhängigen Prüfinstitut erfolgreich prüfen lassen. Dabei handelt es sich um ein reines virginales PTFE. Um eine Unterscheidung vom Standard-PTFE zu ermöglichen, trägt dieses Material die FG-Erweiterung (FG = Food Grade).

Es kann unbedenklich zur Herstellung von Bedarfsgegenständen für Lebensmittel verwendet werden und darf dabei in direkten Kontakt mit allen Arten von Lebensmitteln stehen.